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Periimplantitis-Test

Testprinzip

Der LCL Periimplantitis-Test beruht auf einer selektiven Detektion von Infektionserregern mittels Bindung von Gensonden (Hybridisierung).
Nach Einsendung der subgingivalen/submukosalen Plaqueprobe, wird die RNA-Fraktion des Materials in unserem Labor isoliert und auf einer Trägerfolie immobilisiert. Anschließend werden Bakterienart-spezifische DNS-Sonden, bestehend aus z.B. 18 Bausteinen (Basen), zu dem Ansatz gegeben. Ein Material ist danach positiv, wenn eine Hybridisierung erfolgen kann, wenn also die Basenreihenfolge der Sonde (Sequenz) eine 100%ige Komplementarität zu RNA-Sequenzen der pathogenen Bakterien im Material aufweist. Dies ist durchaus zu vergleichen mit einer Tür, deren 18 Schlösser nur dann geöffnet werden können, wenn alle vorhandenen Schlüssel passen (biokey).
Nach der Hybridisierung werden die Blots mit Hilfe einer CCD-Kamera ausgelesen. Die Auswertung und Erstellung des Befundes erfolgt mit Hilfe einer speziellen Analyse-Software.
Die LCL biokey-Sonden wurden in Ihrer Sequenz sowohl durch Computerrecherche (Vergleich zur entsprechenden Sequenz von 9.000 Bakterienstämmen), als auch durch Laboruntersuchungen mit Referenzbakterien und mittlerweile 100.000 klinischen Materialien optimiert. Die LCL biokey-Sonden werden ständig aktualisiert, da das Wissen in der Parodontalmikrobiologie sich weiterentwickelt. Sie können so sicher sein, daß die Patientenmaterialien sowohl konform zum aktuellen Stand der Parodontologie/Implantologie, als auch CE-konform nach der Qualitätsrichtlinie 98/79 EG (in-vitro-Diagnostika) untersucht werden.
Die LCL biokey-Tests sind sensitiv und können noch 100-1000 Bakterienzellen, auch ohne Primäramplifikation (PCR) oder radioaktive Methoden, nachweisen. Da z.B. eine Plaqueprobe von nur 1 mg bis zu 1 Milliarden Bakterien enthält, kann also ein Anteil von 1/10.000.000 in der Probe spezifisch nachgewiesen werden.
Der Nachweis auf Staphylococcus aureus und von Sprosspilzen (Candida) erfolgt konventionell mittels Anzucht auf Selektivmedien.

Das Testsystem wird ständig durch Positiv- und Negativkontrollen in Spezifität und Sensitivität gesichert. Zudem wird die LCL biokey GmbH von Wissenschaftlern aus den Bereichen Medizin, Zahnmedizin und Molekularbiologie beraten, die selbst in aktuellen Publikationen zu der Erforschung der Parodontalmikrobiologie und Diagnostik auf internationalem Niveau beigetragen haben.


Parotest (8 kb)

Für welche Krankheitsbilder bzw. Patienten ist eine Untersuchung der Periimplantitis-Leitkeime sinnvoll?

  • Vor Implantation zur Erfassung des mukosalen Keimspektrums und ggf. Eliminierung der Risikokeime (Parodontitiskeime, Staphylococcus aureus & Sprosspilze) zur Erhöhung des Implantationserfolges.
  • Unterstützung der Therapiewahl bei einer Mukositis, einer etablierten Periimplantitis bzw. auch zur präoperativen Vorbeugung.
  • Früherkennung von Risikopatienten.
  • Motivationssteigerung und Erhöhung der Compliance des Patienten (Demonstration der Ausgangslage und der Reduktion der pathogenen Flora nach Behandlung).
  • Qualitätssicherung von Zähnen und Implantaten, die Pfeiler für aufwendige prothetische Aufbauten darstellen.
  • Indikationsstellung und Erfolgskontrolle einer Periimplantitistherapie, speziell einer Antibiotikatherapie.

Welche Keime werden nachgewiesen?

Es werden 6 Markerkeime, die maßgeblich an der Initiation und Fortleitung periimplantärer Entzündungsprozesse beteiligt sind, nachgewiesen:

  1. Aggregatibacter actinomycetemcomitans


  2. Tannerella forsythia


  3. Porphyromonas gingivalis


  4. Prevotella intermedia


  5. Staphylococcus aureus


  6. Sprosspilze der Gattung Candida



Der Preis für unsere Leistung

Die Bereitstellung des Entnahmematerials (Papierspitzen und Röhrchen) an die Zahnarztpraxis erfolgt kostenlos.
Kosten entstehen erst bei Einsendung von Untersuchungsmaterial an das LCL biokey-Labor. Für den Nachweis der mikrobiellen RNA der bedeutsamsten Periimplantitis-Erreger mittels Hybridisierung sowie mittels Ausstrich auf Selektivmedium von Staphylococcus aureus und Candida albicans aus einem Probengefäß, berechnen wir einen Nettopreis von 49,56 Euro .
Für die im Allgemeinen unproblematische Abrechnung der Tests verweisen wir auf Empfehlungen des Instituts für Wirtschaftspublizistik (IWW), bzw. Ihrer Zahnärztekammer.

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Periimplantitis Broschüre

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